15. Februar 2010 Raju Sharma

Willkommen in Gaarden! Raju Sharma eröffnet sein Kieler Wahlkreisbüro

Schon einige Minuten vor dem eigentlichen Beginn der Eröffnungsfeier waren die ca. 100 m² umfassenden Räume des Wahlkreisbüros gefüllt. Raju Sharma, Bundestagsabgeordneter DER LINKEN aus Schleswig-Holstein hatte eingeladen und gekommen sind sie zahlreich: Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verantwortliche von Minderheitenorganisationen, Stadtteilbüros und Selbsthilfeinitiativen, Medienvertreter, Abgeordnete aus Bundestag, Landtag und der Kieler Ratsfraktion der LINKEN, Parteimitglieder und Vorstandsmitglieder - und als besonderer Gast der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD).

Der witterungsbedingt verhinderte musikalische Ehrengast Jan Degenhardt ließ herzliche Grüße bestellen und versprach, den für die Eröffnungsfeier vorgesehenen Auftritt zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

In seiner Eröffnungsrede dankte der Abgeordnete den vielen fleißigen Helfern, die an den Umbaumaßnahmen im Vorfeld beteiligt waren und stellte die Mitarbeiter des Wahlkreisbüros vor: Neben Büroleiter Heinz Wieser werden u.a. der Student Christoph Nogacki und Martin Schmielau den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ebenfalls anwesend waren Sascha Thomas, der Leiter des zweiten Wahlkreisbüros, dessen Eröffnung für Freitag, den 19. Februar 2010 in Eutin vorgesehen ist, und Kai Bartosch, Leiterin des Berliner Abgeordnetenbüros.

Zu den Arbeitsschwerpunkten im Kieler Wahlkreisbüro erklärte Raju Sharma, der Standort im "Problemstadtteil" Gaarden sei bewusst gewählt. Gerade für die Menschen in sozialen Brennpunkten seien Anlaufstellen wichtig, bei denen sie Hilfe und Unterstützung für ihre Anliegen erhalten könnten. Das Wahlkreisbüro solle auch einen Beitrag dazu leisten, Gefahren der gesellschaftlichen Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen aufzuzeigen und Benachteiligungen entgegenzuwirken. Dafür sei eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Partnern im Stadtteil und darüber hinaus von besonderer Bedeutung, über alle Parteigrenzen hinweg. Raju Sharma: "Wenn es darum geht, sich im Bund für die Interessen der Stadt Kiel und der hier lebenden Menschen einzusetzen, müssen alle politisch Verantwortlichen an einem Strang ziehen. Auch gilt für die politische Farbenlehre: Mit schwarz-weiß-Denken kommen wir nicht weiter - Das Leben ist bunter!"