25. Juni 2010 Raju Sharma

Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro Eutin: "Nazis raus aus unserer Stadt!"

Am 23. Juni fand meine zweite Bürgersprechstunde im Eutiner Wahlkreisbüro statt. Auch diesmal kam wieder eine breite Palette von Themen zur Sprache. So ein "Feedback" aus dem Wahlkreis ist für mich schon deshalb wichtig, weil die Einschätzung unserer parlamentarischen Aktivitäten in Berlin sonst doch sehr stark von den Hauptstadtmedien geprägt ist. Insofern hat es mich gefreut, dass meine Erklärung, meine neue Funktion des Bundesschatzmeisters der LINKEN ohne gesonderte Vergütung ehrenamtlich wahrzunehmen, "an der Basis" positiv aufgenommen worden ist.

Im Mittelpunkt der Bürgersprechstunde stand jedoch die Frage, wie wir mit den
faschistischen Umtrieben im Raum Ostholstein und der aktiven Naziszene in Eutin umgehen wollen. Dabei war klar, dass es notwendig ist, die Auseinandersetzung mit aktuellen Erscheinungsformen von Rassismus und Faschismus offensiv voranzubringen, um in der öffentlichen Wahrnehmung eine stärkere Sensibilisierung mit diesen Themen zu erreichen. Ich habe deshalb zugesagt, den Runden Tisch gegen Faschismus in Eutin zu unterstützen und mich nach Kräften an dieser wichtigen Arbeit zu beteiligen. Dazu gehört u.a. die Übernahme einer Schirmherrschaft und Unterstützung einer antifaschistischen Ausstellung, die für eine zusätzliche Öffentlichkeit sorgen soll.

Schließlich ging es bei der Bürgersprechstunde auch um die CCS-Problematik (Einlagerung von CO²). Gegen entsprechende Planungen der Bundesregierung waren in Schleswig-Holstein bereits die Kreise in Stellung gegangen. Ich habe hier meine Unterstützung zugesagt.