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            <title>DIE LINKE. Raju Sharma: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Raju Sharma</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 23:01:55 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 23:01:55 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-34989</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Dec 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
                <title>JA zu einem uneingeschränkten Grundrechtsschutz von Jungen</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/ja-zu-einem-uneingeschraenkten-grundrechtsschutz-von-jungen/</link>
                
                <description>Der Bundestag stimmt heute über zwei Gesetzentwürfe zur Regelung von Beschneidung an Jungen ab. Unter dem Motto „NEIN zum geplanten Gesetz zur Legalisierung von Knabenbeschneidungen – JA zu einem uneingeschränkten Grundrechtsschutz von Knaben&quot; riefen verschiedene Vereine und Verbände zu einer Protestkundgebung vor dem Brandenburger Tor auf. Raju Sharma, religionspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, war vor Ort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Der Bundestag stimmt heute über zwei Gesetzentwürfe zur Regelung von Beschneidung an Jungen ab. Unter dem Motto „NEIN zum geplanten Gesetz zur Legalisierung von Knabenbeschneidungen – JA zu einem uneingeschränkten Grundrechtsschutz von Knaben" riefen verschiedene Vereine und Verbände, darunter der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Terre des Femmes und MOGIS e.V., zu einer Protestkundgebung vor dem Brandenburger Tor auf. </p>
<p class="MsoPlainText">Raju Sharma, religionspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, war vor Ort und wandte sich in einem Redebeitrag an die Zuhörinnen und Zuhörer. Darin kritisierte er den Gesetzentwurf als inhaltlich verfehlt und das Gesetzgebungsverfahren als überhastet: „Der Regierungsentwurf ignoriert die Rechte von Kindern, zu denen sich auch Deutschland in der UN-Kinderrechtskonvention eindeutig bekannt hat. Die frühzeitige Festlegung der Koalition hat die eigentlich erforderliche ruhige, offene und ausgewogene Debatte unnötig erschwert“ so Sharma. </p>
<p class="MsoPlainText">Er sei sich sicher, dass unabhängig vom Ausgang des Gesetzgebungsverfahren und der heutigen Abstimmungen die Diskussion innerhalb der betroffenen Religionsgemeinschaften und in der Gesellschaft weitergehen wird. Nach seinem Redebeitrag wurden ihm über 14.000 Unterschriften verschiedener Petitionen übergeben, die unter anderem ein zweijähriges Moratorium und die Einrichtung eines Runden Tisches um die Beschneidung von einwilligungsunfähigen Jungen fordern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Beschneidung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34485</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Nov 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
                <title>Pro und Contra in der Beschneidungsdebatte</title>
                <link>http://www.linksfraktion.de/interview-der-woche/pro-contra-beschneidungsdebatte/</link>
                
                <description>Der Bundestag hat in der vergangenen Woche zwei Gesetzentwürfe zur Beschneidung von Jungen diskutiert. Sowohl der Entwurf der Bundesregierung als auch ein Gegenentwurf werden jeweils von Abgeordneten über die Grenzen aller Fraktionen unterstützt. Christine Buchholz und Raju Sharma erklären im Interview der Woche auf linksfraktion.de, warum und welchen der beiden Entwürfe sie unterstützen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Beschneidung</category><category>Religionspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34045</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Nov 2012 10:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Happy Diwali</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/happy-diwali/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Ich  wünsche allen Hindus und denen, die mit ihnen feiern, ein schönes  Diwali. Es ist eines der schönsten und bezauberndsten religiösen  Ereignisse Indiens und der Welt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Diwali  symbolisiert die Erneuerung des Lebens. Es ist ein Fest des Lichts:  Hunderte von Kerzen weisen den verstorbenen Verwandten den Weg in den  Himmel und Kinder verjagen mit lauten Knallern die alten Geister. Es  steht für den Sieg des Guten über das Böse, Licht über Dunkelheit und  das Erkennen eigener innerer Stärken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Indiens  Schönheit entspringt seiner Vielfältigkeit. Es bleibt zu hoffen, dass  diese auch weiterhin erhalten bleibt, und das alle Religionen friedlich  nebeneinander leben können.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-fareast-language: DE;mso-no-proof:yes"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Religionspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-33729</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 16:11:00 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentarische Initiativen der LINKEN für Transparenz in der Parteienfinanzierung, Verhinderung des Lobbyismus und Stärkung der Demokratie </title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/parlamentarische-initiativen-der-linken-fuer-transparenz-in-der-parteienfinanzierung-verhinderung-de/</link>
                
                <description>DIE LINKE hat in der 17. Wahlperiode zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um für Transparenz in der Parteienfinanzierung zu sorgen, Lobbyismus zu verhindern und dadurch die Demokratie zu stärken. Dabei stehen wir durchaus nicht allein mit unserer Auffassung. So hat z.B. die Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (GRECO) in ihrem am 4. Dezember 2009 verabschiedeten Bericht Deutschland 20 Änderungen zur Verbesserung der Transparenz der Parteienfinanzierung zur Umsetzung bis zum 30. Juni 2011 empfohlen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>DIE LINKE hat in der 17. Wahlperiode zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um für Transparenz in der Parteienfinanzierung zu sorgen, Lobbyismus zu verhindern und dadurch die Demokratie zu stärken. Dabei stehen wir durchaus nicht allein mit unserer Auffassung. So hat z.B. die Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (GRECO) in ihrem am 4. Dezember 2009 verabschiedeten Bericht Deutschland 20 Änderungen zur Verbesserung der Transparenz der Parteienfinanzierung zur Umsetzung bis zum 30. Juni 2011 empfohlen.</b></p>
<p class="p1">Der Bundestag ist diesen Anregungen bis heute nicht gefolgt. Am 16. Dezember 2011 hat nun auch der Bundestagspräsident Dr. Lammert einen fast 200 Seiten starken Bericht (Bundestagsdrucksache 17/8200) mit zahlreichen Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber vorgelegt. Die Linksfraktion hat eine ganze Reihe dieser Empfehlungen aufgegriffen und in einem Antrag unter dem Titel "Demokratie stärken, Lobbyismus verhindern und Parteienfinanzierung transparenter gestalten" zusammengefasst.&nbsp;</p>
<p class="p1">Zuvor hat DIE LINKE den Vorsitzenden aller Fraktionen angeboten, einen interfraktionellen Antrag des gesamten Bundestages einzubringen, um damit der besonderen Verantwortung aller Fraktionen gerecht zu werden. Der Vorsitzende der Unionsfraktion hat daraufhin mitgeteilt, dass die Koalitionsfraktionen keinen Bedarf für eine solche Initiative sehen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Übersicht über parlamentarische Initiativen der LINKEN in der 17. Wahlperiode dazu</strong></h2>
<p class="p2 indent">&nbsp;</p><table style="border: 1px dotted rgb(102, 102, 102); " class="table"><caption></caption><thead><tr><th scope="col">Drs.</th><th scope="col">Titel</th><th scope="col">Inhalt</th><th scope="col">Stand der &nbsp;Debatte</th></tr></thead><tbody><tr><td><p class="p1"><span class="s1">17/651<br></span>(9.2.2010)</p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Parteispenden von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden verbieten (<a href="http://www.raju-sharma.de/http://" target="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700651.pdf" title="external-link-new-window">Download</a>)</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Verbot von Parteispenden juristischer Personen, Höchstbetrag für Parteispenden natürlicher Personen 25.000 EUR</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">CDU/CSU,&nbsp; SPD,&nbsp; FDP&nbsp; und&nbsp; BÜNDNIS&nbsp; 90/DIE&nbsp; GRÜNEN haben den Antrag auf BE 17/6566 abgelehnt.&nbsp;</span></p> <p class="p2">Grüne und SPD haben eigene Anträge zu dem Thema eingereicht.&nbsp;<span class="s1"></span></p></td></tr><tr><td><p class="p1"><span class="s1">17/892<br></span>(2.3.2010)</p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Parteien-Sponsoring im Parteiengesetz regeln <br>(<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700892.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Download</a>)</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Untersagung von Partei-Sponsoring im Rahmen der Regelungen des § 25 Parteiengesetz über Parteispenden, Neudefinition des Sponsoring als Begründung einer Geschäftsbeziehung im Unterschied zu Spenden, Sponsoring als Verwischung der Grenzen zwischen Parteien, Personen und staatlichen Institutionen</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">CDU/CSU,&nbsp; SPD,&nbsp; FDP&nbsp; und&nbsp; BÜNDNIS&nbsp; 90/DIE&nbsp; GRÜNEN haben den Antrag auf BE 17/6566 abgelehnt.&nbsp;</span></p> <p class="p2">Grüne und SPD fordern in eigenen Anträgen jeweils „mehr Transparenz“<span class="s1"></span></p></td></tr><tr><td><p class="p1"><span class="s1">17/1412<br></span>(21.4.2010)</p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Gesetz zur Bekämpfung der Abgeordnetenbestechung<br>(<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701412.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Download</a>)</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Einführung von Straftatbeständen der Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgern aller deutschen Gebietskörperschaften sowie ausländischer Gesetzgebungsorgane und europäischer und internationaler Organisationen, Zuweisung der erstinstanzlichen Zuständigkeit an die Oberlandesgerichte;</span></p> <p class="p1"><span class="s1">Neufassung § 180e und Einfügung § 180f Strafgesetzbuch sowie Änderung § 120 Gerichtsverfassungsgesetz</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Bisher nur erste Lesung, es liegt noch keine BE vor.&nbsp;</span></p> <p class="p1"><span class="s1">Union und FDP haben sich gegen die Regelung ausgesprochen.&nbsp;</span></p></td></tr><tr><td><p class="p1"><span class="s1">17/2096<br></span>(15.6.2010)</p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Einführung eines verpflichtenden Lobbyistenregisters<br></span>(<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/020/1702096.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Download</a>)</p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Einführung eines verpflichtenden Lobbyistenregisters, Vorgaben in den Bereichen Begriffsbestimmung, Eintragungspflicht und Pflichtangaben, Registerführung und Sanktionen, öffentliche Zugänglichkeit; Hinwirken auf Einführung entspr. Register in den Bundesländern und auf EU-Ebene, diskriminierungsfreier Zugang zu Gesetzentwürfen</span></p></td><td><p class="p1"><span class="s1">Bisher nur erste Lesung. Es liegt noch keine BE vor.&nbsp;</span></p> <p class="p1"><span class="s1">SPD und Grüne haben ähnliche Initiativen eingebracht.&nbsp;</span></p></td></tr><tr><td rowspan="1"><p class="p1"><span class="s1">17/9063<br></span>(22.3.2012)</p></td><td rowspan="1"><p class="p1"><span class="s1">Demokratie stärken, Lobbyismus verhindern und Parteienfinanzierung transparenter gestalten<br>(<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/090/1709063.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Download</a>)</span></p></td><td rowspan="1"><p class="p1"><span class="s1">Änderung der Parteispendenregelungen anhand der GRECO-Empfehlungen: vollständiges Annahmeverbot für Spenden juristischer Personen und Beschränkung bei natürlichen Personen auf 25 000 Euro, Verbot des Sponsorings durch juristische Personen, Abgabepflicht als Sanktion betr. Annahmeverbot von Bargeldspenden über 1 000 Euro sowie Verbot einer Vergütungsvereinbarung mit Parteimitgliedern bei Abrede der Rückspende</span></p></td><td rowspan="1"><p class="p1"><span class="s1">Union hat für die Koalitionsfraktionen das Angebot der LINKEN, einen interfraktionellen Antrag zu stellen, abgelehnt. Union sieht darüber hinaus keinen Handlungsbedarf.&nbsp;</span></p> <p class="p1"><span class="s1">SPD und Grüne haben ähnliche Initiativen gestartet.&nbsp;</span></p></td></tr></tbody></table><p class="p2">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Korruptionsbekämpfung</category><category>Parteienfinanzierung</category>
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:31:00 +0100</pubDate>
                <title>Bewerbung als Direktkandidat der Partei DIE LINKE für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 05 -Kiel- </title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/bewerbung-als-direktkandidat-der-partei-die-linke-fuer-die-bundestagswahl-2013-im-wahlkreis-05-kiel/</link>
                
                <description>Liebe Genossinnen und Genossen,

im September 2009 wurde ich über die schleswig-holsteinische Landesliste der Partei DIE LINKE erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Nun möchte ich gern als Direktkandidat unserer Partei im Wahlkreis 05 -Kiel- kandidieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b><i>Liebe Genossinnen und Genossen,</i></b></p>
<p class="p1"><i><b>im September 2009 wurde ich über die schleswig-holsteinische Landesliste der Partei DIE LINKE erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Nun möchte ich gern als Direktkandidat unserer Partei im Wahlkreis 05 -Kiel- kandidieren.</b></i></p>
<p class="p1">Zu den Schwerpunkten meiner parlamentarischen Arbeit in der laufenden Wahlperiode gehören die Innen- und Rechtspolitik, die Religionspolitik und die Angelegenheiten der autochthonen Minderheiten (Dänen, Friesen, Sinti und Roma). Mit der Wahl zum -ehrenamtlichen- Bundesschatzmeister der Partei im Mai 2010 habe ich darüber hinaus die Federführung für die Initiativen der Linksfraktion zur Bekämpfung des Lobbyismus und zur Verbesserung der Transparenz in der Parteienfinanzierung übernommen.</p>
<p class="p2">&nbsp;</p>
<p class="p1">Die&nbsp; Bundestagswahl 2013 ist für DIE LINKE eine große Herausforderung. Wir wollen mit den Schwerpunktthemen soziale Gerechtigkeit, Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten, Frieden und Demokratisierung der Gesellschaft ein Ergebnis erreichen, das möglichst nah an das sehr gute Abschneiden bei der Bundestagswahl 2009 heranreicht. Dabei werden wir auf konkrete Lösungen der Probleme und auf Kooperation in einer breiten gesellschaftlichen Linken setzen. Wir wollen einen anderen Weg gehen - einen wirklichen Richtungs- und Politikwechsel vorbereiten, mit allen, die dazu bereit sind. Ich möchte als Direktkandidat in Kiel meinen Beitrag dazu leisten.</p>
<p class="p1">Kiel hat für meine politische Arbeit eine besondere Bedeutung. Hier durfte ich im Frühjahr 2009 für unsere Partei bei der Oberbürgermeisterwahl kandidieren. Dabei haben wir dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der Kieler Rathausfraktion, dem Kreisvorstand und der tatkräftigen Unterstützung vieler engagierter Genossinnen und Genossen mit 6,8 % der Stimmen gemeinsam ein beachtliches Ergebnis und viel positive Aufmerksamkeit für unsere Partei erreicht.</p>
<p class="p1">Das Wahlkreisbüro im Kieler Stadtteil Gaarden hat sich in kürzester Zeit zu einer Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und unsere Bündnispartner in den sozialen Bewegungen entwickelt. In Abstimmung mit dem Landesvorstand und dem Kieler Kreisvorstand hatten wir uns seinerzeit bewusst für einen Standort in einem sozialen Brennpunkt entschieden. DIE LINKE sollte präsent, vor Ort aktiv und für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein. Das große, ebenerdige Büro im Karlstal liegt unübersehbar mitten in Gaarden. Neben dem Abgeordnetenbüro gibt es noch ausreichend Platz für die Kreisgeschäftsstelle der Kieler LINKEN. Dank einiger Umbaumaßnahmen gibt es&nbsp; in&nbsp; der ehemaligen Arztpraxis nun eine Raumaufteilung, die es erlaubt, unabhängig von Wahlkreisbüro und Geschäftsstelle weitere Räume für die Kieler Arbeitslosen-Initiative zu nutzen. Die Beratungstätigkeit der ehemaligen „Aloini-Kiel“ wird dort mittlerweile durch den „Verein für soziale Gerechtigkeit-Kiel“ fortgeführt. Bis heute sind mehr als 800 Personen durch den Verein im Karlstal beraten worden. Zu den Entwicklungen der kommenden Zeit gehören: kostenloser Internetzugang an drei extra dafür bereitgestellte PCs, angedacht sind kostenlose Einführungsschulungen und der Aufbau einer Leih-/Tauschbibliothek. Darüber hinaus hat sich das Sozialfrühstück, in guter Zusammenarbeit mit dem Kieler Kreisverband, als Ort der Begegnung durchsetzen können.</p>
<p class="p2">&nbsp;</p>
<p class="p1">Seit Beginn der Legislaturperiode fanden im Kieler Wahlkreisbüro und „vor Ort“ zahlreiche Bürgersprechstunden und Vernetzungstreffen statt – unter anderem mit der Sozialkirche Gaarden, der Ahmadiyya-Gemeinde Kiel, dem Alevitischen Kulturverein Kiel, dem Arabischen Kulturverein Kiel, der Deutsch-Kurdischen Gesellschaft (Boninstr.), dem Deutschen Mieterbund, dem Islamischen Kulturzentrum e.V. (Karlstal), der Jüdischen Gemeinde Kiel, dem Türkisch-Islamischen Kulturverein (Elisabethstr.), dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, dem Betriebsrat des Städtischen Krankenhauses Kiel, dem HDW-Betriebsrat, den Ver.di-Senioren, dem Verein „Arbeiterkind“, der Alzheimer Gesellschaft Kiel, dem AWO Landesverband Schleswig-Holstein, dem Verein „Väteraufbruch für Kinder“ Kiel, den Brüdern Chaudhry (Filmemacher „ Die Kriegstrommel“), der Buchhandlung Zapata, dem Verein HEMPELS&nbsp; und Occupy Kiel.</p>
<p class="p1">Viele der im folgenden aufgeführten Veranstaltungen, die wir später in Kiel und anderswo durchgeführt haben, aber auch manche parlamentarische Initiativen, nahmen ihren Ausgangspunkt in diesen Treffen und Bürgersprechstunden,&nbsp;</p>
<p class="p1">Eigene Veranstaltungen in Kiel waren zum Beispiel:</p>
<p class="p1">&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>„Der Staat als Beute“ (mit Halina Wawzyniak)</li><li>&nbsp;„Coming from Membe“ (mit Tina Barg)</li><li>„Gerecht geht anders“ (mit Meike Lüdemann und Günter Ernst-Basten)</li><li>„Neuerungen im Bereich elterlicher Sorge“ (mit Jörn Wunderlich)</li><li>„Privatsphäre in der digitalisierten Gesellschaft“ (mit Halina Wawzyniak und Thilo Weichert)</li><li>„Berliner Frühstück“ (aus der Arbeit im Bundestag)</li><li>„Frei sein. High sein. - Drogenpolitik in der Diskussion“ (mit Frank Tempel und Georg Wurth)</li><li>„Rot-Rot-Grün - Das Leben ist bunter“ (mit Jan Korte)</li><li>&nbsp;„Religion und Recht und Freiheit“ (Veranstaltungsreihe zur Beschneidungsdebatte)</li></ul><p class="p1">Ich würde diese Arbeit gern als Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 05 –Kiel- fortsetzen und bitte um eure Unterstützung.</p>
<p class="p2">Solidarische Grüße</p>
<p class="p2">Raju Sharma</p>
<p class="p1"><br></p>
<p class="p1"><b>P.S.: Noch ein paar persönliche Informationen:&nbsp;</b></p>
<p class="p2"><b></b></p>
<p class="p2">Von 2007 bis 2009 war ich Mitglied und später stv. Vorsitzender der Bundesfinanzrevisionskommission. Im Frühjahr 2009 war ich OB-Kandidat der LINKEN in Kiel. Seit 2009 bin ich Mitglied unserer Bundestagsfraktion und seit 2010 ihr religionspolitischer Sprecher. Seit Mai 2010 bin ich Bundesschatzmeister der Partei DIE LINKE.</p>
<p class="p1">Meine politischen Wurzeln liegen in der Friedensbewegung der 1970er und 80er Jahre. Ich war Mitglied der SDAJ, der DKP und des MSB. Von 1992 bis 2005 war ich Mitglied der SPD. 2005 bin ich in die Linkspartei.PDS eingetreten und war von 2006 bis 2007 Vorsitzender der Landesfinanzrevisions-kommission und Sprecher der Linkspartei.PDS in der Steuerungsgruppe von Linkspartei und WASG in S-H im Rahmen des Parteibildungsprozesses.</p>
<p class="p1">Nach einem Studium in Hamburg und Bombay war ich als Rechtsanwalt tätig. Ab 1990 arbeitete ich im schleswig-holsteinischen Landesdienst u.a. als Leiter des Ministerbüros und Europareferent im Sozialministerium, als Prüfgruppenleiter beim Landesrechnungshof und als Referatsleiter in der Staatskanzlei. Von 2003 bis 2005 baute ich als Geschäftsführer der DFB Kulturstiftung das Kulturprogramm zur Fußball-WM 2006 auf. 2006 war ich Kurzzeitexperte eines EU-Projekts zum Aufbau der öffentlichen Finanzkontrolle in Bulgarien.&nbsp;</p>
<p class="p2">Im Landesdienst engagierte ich mich im Personalrat - u.a. als Personalratsvorsitzender, stv. Vorsitzender des Hauptpersonalrats und der AG der Hauptpersonalräte bei den obersten Landesbehörden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Schleswig-Holstein</category><category>Raju Sharma</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-32509</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Sep 2012 17:56:00 +0200</pubDate>
                <title>Fisch schwimmt. Vogel fliegt. DIE LINKE. läuft – 13. Berliner Bundestagslauf</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/fisch-schwimmt-vogel-fliegt-die-linke-laeuft-13-berliner-bundestagslauf/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Am heutigen Bundestagslauf startete ich wie auch schon die letzten Jahre für das Team der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Auf einer Strecke über 3600 Meter ging es quer durch den Berliner Tiergarten. Neben den Läufern der Linksfraktion, die den Sieg in der Mannschaftswertung nach Hause tragen konnten, wurde ich erneut schnellster Abgeordneter auf der Distanz über 3600 Meter – jedoch 20 Sekunden langsamer als im letzten Jahr.</p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30841</guid>
                <pubDate>Tue, 26 Jun 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Dritter Weg. Irrweg! Ausweg! </title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/dritter-weg-irrweg-ausweg/</link>
                
                <description>Am gestrigen Abend fand die Podiumsdiskussion &quot;Dritter Weg. Irrweg! Ausweg? Der Dritte Weg der Kirchen im Arbeitsrecht auf dem Prüfstand&quot; in der Zwingli-Kirche in Berlin-Friedrichshain statt. Ein Bericht zu der Veranstaltung ist hier zu finden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Abend wurde in der Zwingli-Kirche in Berlin-Friedrichshain das Sonderarbeitsrecht der Kirchen als Arbeitgeber, der sogenannte „Dritte Weg“, zur Diskussion gestellt: Unter dem Titel „Dritter Weg. Irrweg! Ausweg?“ diskutierten Beschäftigte gemeinsam mit Arbeitgebern und interessierten Bürgern über Gegenwart und Zukunft des kirchlichen Sonderarbeitsrecht. Auf dem Podium saßen drei Experten, die sich nicht nur durch ihre langjährige berufliche Erfahrung in kirchlichen Einrichtungen sondern vor allem durch ihr Engagement für die Rechte von Beschäftigten in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen auszeichnen. <br><br>Zu Beginn der Diskussion gewährte Stephan Karus den Anwesenden einen persönlichen Eindruck in seine Lebens- und Leidensgeschichte: Die Diözese kündigte ihm 2009 fristlos, nachdem bekannt wurde, dass er nach der Trennung von seiner Ehefrau ein Kind mit einer neuen Partnerin bekommen hatte. Der Kündigungsgrund war ‚Ehebruch‘ – angesichts seiner Anstellung als Religionspädagoge galt sein ‚Ehebruch‘ sogar als schwerwiegender Loyalitätsverstoß. Karus‘ Schicksal sei kein Einzelfall. Im verkündungsnahen Bereich, also bei Priestern oder Religionspädagogen, gäbe es einige solcher Fälle – doch die Betroffenen sprechen nicht darüber.<br><br>In den diakonischen Einrichtungen hingegen erlangen solche Schicksale vermehrt Aufmerksamkeit und rücken somit die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Hier nehmen prekäre Arbeitsbedingungen zu, berichtet Berno Schuckart-Witsch, Projektsekretär bei ver. di für die Diakonie: Ausgründungen, Lohndumping und befristete Arbeitsverträge gehören zur Beschäftigungsrealität. Darunter leiden insbesondere Frauen, da sie zu 80 Prozent im unteren Lohnbereich arbeiten. Die Belastung der Beschäftigten steige und trotzdem sind für über 450.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tarifverträge kaum in Sicht. Laut Berno Schuckart-Witsch verschaffen sich kirchliche Unternehmen wie die Diakonie mit ihrem Sonderarbeitsrecht einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt gegenüber anderen Dienstleistern im Sozialbereich, die sich an die üblichen Gesetze halten müssen. <br><br>So sieht es auch Wolfgang Lindenmaier, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Werk Württemberg, der viele Jahre mit den Beschäftigten in Württemberg für eine bessere Bezahlung gestritten hatte. Für ihn gehöre auch Streik zu einem wichtigen Arbeitskampfmittel. Auf die Frage wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesichts des Streikverbot für Beschäftigte in kirchlichen Einrichtung verhalten und ob Gott überhaupt bestreikt werden dürfte, bekräftigte Lindenmaier, dass bei dem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen nicht Gott bestreikt wird sondern die weltlichen Unternehmen. Streik sei also ein legitimes Mittel und würde dementsprechend auch angewendet werden – trotz Verbot und der jüngsten Urteile, die das Streikverbot weiterhin rechtfertigen. Unterstützung in ihrem Kampf um das Streikrecht erhalten die Beschäftigten dabei von den Gewerkschaften. „Wenn es sein muss, dann ziehen wir bis vor das Bundesverfassungsgericht“, erklärte ver.di-Gewerkschaftler Schuckart-Witsch. <br><br>Die Rechte und Möglichkeiten der Mitarbeitervertretungen seien weiterhin massiv eingeschränkt. Wolfgang Lindenmaier und Stephan Karus, die selber jahrelang in Mitarbeitervertretungen aktiv sind bzw. waren, sehen die Mitarbeitervertretungen strukturell benachteiligt. Einerseits weißt die Repräsentanz der Arbeitnehmerseite Probleme auf: So besteht die Kirche auf die Kirchenmitgliedschaft für Angehörige der Mitarbeitervertretungen von diakonischen Einrichtungen. Eine Mitgliedschaft, die sie aber für die Arbeit selbst nicht fordert. Wolfgang Lindemaier bringt es auf den Punkt: „Eine nicht christliche Putzfrau darf den evangelischen Dreck wegräumen – ihre persönlichen Interessen aber nicht in der Mitarbeitervertretung vertreten.“ Andererseits könne man in den paritätisch besetzten Arbeitsrechtlichen Kommissionen, in denen die Mitarbeiter gemeinsam mit den Arbeitgebern die Arbeitsverhältnisse aushandeln, nicht von einer wirklichen Parität sprechen, schließlich sitzen hier abhängig Beschäftigte ihren Arbeitgebern gegenüber. Auf gleicher Augenhöhe befinde man sich so sicherlich nicht. Zudem werden Mitarbeitervertretungen aus den Kommissionen und somit von ihrer Mitbestimmung ausgeschlossen, die in externe Tarifverhandlungen, beispielsweise mit Gewerkschaften, treten. <br><br>Trotzdem lassen sich engagierte Mitarbeiter wie Wolfgang Lindenmaier nicht davon abbringen, weiterhin für die Durchsetzung von einheitlichen Tarifverträgen für Beschäftigte in kirchlichen Einrichtungen zu streiten. Die Diskutanten sind sich einig: Der Dritte Weg ist am Ende und es ist an der Zeit, einen gemeinsamen Ausweg zu finden: Die Einführung eines bundesweit flächendeckenden und allgemeinverbindlichen Tarifvertrages wäre hierbei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es gibt bereits Tarifverträge, die auf allgemeine Zustimmung stoßen – ein flächendeckender Tarifvertrag müsse sich dann an diesen positiven Beispielen orientieren. <br><br>In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum, unter dem auch zahlreiche Vertreter der Arbeitgeberseite vertreten waren, plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine gemeinsame Lösung. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch geholt werden. Teil dieser Verhandlungen müsse auch eine Diskussion über den Stellenwert sozialer Arbeit sein. Man müsse den gesellschaftlichen Wert sozialer Arbeit endlich anerkennen und auf Grundlage dessen über die Arbeitsbedingungen jener diskutieren, die täglich in Pflegeeinrichtungen und Kindergärten einen wichtigen Beitrag für unser soziales Zusammenleben leisten. Dieser Appell richtet sich nicht nur an die Arbeitgeber sondern genauso an die Politik – schließlich setze diese die politischen Rahmenbedingungen. Daher sei man froh, dass das Thema endlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit beziehe. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat mit ihrem Antrag <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/055/1705523.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">„Grundrechte der Beschäftigten in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen stärken“</a> einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Nach Einbringung des Antrages im Mai letzten Jahres erhielt die Debatte endlich Dynamik. <br><br>Im Herbst diesen Jahres debattiert der Deutsche Bundestag abschließend über den Antrag der Linksfraktion. Ich hoffe, dass sich die Abgeordneten stärker auf die Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen und unserem Antrag zustimmen werden. Darüber hinaus wird sich DIE LINKE auch weiterhin für die Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen einsetzen und dabei nicht nur die Entwicklung im sozialen Sektor thematisieren, sondern auch eine Diskussion um den Stellenwert sozialer Arbeit einfordern. Dabei ist anzuerkennen, dass die beiden großen Kirchen in Deutschland mit ihren Einrichtungen eine tragende Säule im Sozial- und Gesundheitswesen sind. Zugleich geht es darum, die Kommunen in ihrer Verantwortung zur Sicherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu stärken. Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden zunehmend privatisiert. Dem wird sich DIE LINKE entgegenstellen und für die Rückgewinnung des Öffentlichen streiten.<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category><category>Kirchenarbeitsrecht</category><category>Religionspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-26883</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Ehrensold… </title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/ohne-ehrensold/</link>
                
                <description>Zu einem konspirativen Treffen zwischen Spitzenfunktionären der Partei DIE PARTEI und Bundestagsabgeordneten der Partei DIE LINKE kam es am gestrigen Donnerstagabend, den 29.03.2012, in der Dienststelle der Partei DIE PARTEI in Treptow-Köpenick (Manyo-Bar, Flens 0,5 L / 3,10 €). Grund hierfür war die Verleihung der Partei DIE PARTEI - Ehrenmitgliedschaft an ein halbes Dutzend Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE aufgrund des von ihnen eingebrachten Gesetzentwurfs zur „Stärkung des Rechtsschutzes im Wahlrecht durch Einführung der Sonneborn-Regelung“ (Drucksache 17/7848). </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem konspirativen Treffen zwischen Spitzenfunktionären der Partei DIE PARTEI und Bundestagsabgeordneten der Partei DIE LINKE kam es am gestrigen Donnerstagabend, den 29.03.2012, in der Dienststelle der Partei DIE PARTEI in Treptow-Köpenick (Manyo-Bar, Flens 0,5 L / 3,10 €). Grund hierfür war die Verleihung der Partei DIE PARTEI - Ehrenmitgliedschaft an ein halbes Dutzend Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE aufgrund des von ihnen eingebrachten Gesetzentwurfs zur „Stärkung des Rechtsschutzes im Wahlrecht durch Einführung der Sonneborn-Regelung“ (<a href="http://dserver.bundestag.btg/btd/17/078/1707848.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Drucksache 17/7848</a>). <br><br>Neben Halina Wawzyniak, die federführend für die Demokratisierung des Rechtsstaates mittels eingebrachten Gesetzentwurfes war, ließen es sich Jan Korte, Ulla Jelpke, Raju Sharma und Frank Tempel nicht nehmen, die Ehrenmitgliedschaftsurkunde samt Ehrennadel persönlich vor dem feiernden PARTEIVOLK entgegen zu nehmen. Einige Mitarbeiter der Partei DIE LINKE verfolgten ebenfalls den Festakt, im Gegensatz zum Verfassungsschutz, der augenscheinlich erneut keine Mitarbeiter zur Beobachtung der Partei DIE PARTEI abstellen wollte. <br><br>Stellvertretend für die Delegation der Partei DIE LINKE hielt Halina Wawzyniak eine bewegende Rede. In dieser betonte sie u.a., dass „das ja wohl das mindeste ist, was wir für unsere außerordentlichen Verdienste um das Wohlergehen des Landes, die Herstellung eines rechtsstaatlichen Zustandes und die Chancenmöglichkeit der Partei DIE PARTEI erwarten konnten.“ <br><br>Wawzyniak führte weiter aus, dass es sich „bei der Nichtzulassung der Partei DIE PARTEI im Jahr 2009 um einen voll krassen Skandal handelte“. Gleichzeitig stellte die stellvertretende Vorsitzende des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag im Einheitstaumel der huldvollen Verleihungsveranstaltung klar: „Wir wollen ihre Prozente, wir nehmen auch ihre Mitglieder, aber wir wollen nicht, dass sie nicht kandidieren können – obwohl … nachdem alle zu uns übergelaufen sind, weiß ich nicht, wie sie das machen wollen, aber das ist nicht mein Problem.“ <br>
</p>
<p>Die Bundestagsabgeordneten der Partei DIE LINKE bedankten sich artig bei dem Bundesvorsitzenden der Partei DIE PARTEI, Martin Sonneborn, für den gestrigen Festakt durch Absingen der PARTEIhymne und versicherten den Mitgliedern der Partei DIE PARTEI weiter für Demokratie, Bürgerinnenrechte und das Parteienprivileg zu kämpfen. <br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-26610</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:17:00 +0100</pubDate>
                <title>»Unterschiedliche Auffassungen zu den Soldaten in Afghanistan«</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/unterschiedliche-auffassungen-zu-den-soldaten-in-afghanistan/</link>
                
                <description>Der Bundestag berät heute verschiedene Anträge aller Fraktionen zur Ausstattung deutscher Soldaten in Afghanistan mit Internet und anderer Kommunikationsinfrastruktur. Die Linksfraktion fordert, den Soldaten kostenlose Internettelefonie - beispielsweise für Telefonate nach Deutschland - zu ermöglichen. Raju Sharma und andere Abgeordnete werden dem Antrag ihrer Fraktion nicht zustimmen und begründen dies in einer Erklärung zur Abstimmung. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Bundestag berät heute verschiedene Anträge aller Fraktionen zur Ausstattung deutscher Soldaten in Afghanistan mit Internet und anderer Kommunikationsinfrastruktur. Die Linksfraktion fordert, den Soldaten kostenlose Internettelefonie - beispielsweise für Telefonate nach Deutschland - zu ermöglichen. Raju Sharma und andere Abgeordnete werden dem Antrag ihrer Fraktion nicht zustimmen und begründen dies in einer Erklärung zur Abstimmung.&nbsp;</b>
</p>
<p class="p1"><br></p>
<p class="p1"><b>Schriftliche Erklärung zur Abstimmung nach § 31 der Geschäftsordnung</b></p>
<p class="p2">Alle Mitglieder der Fraktion DIE LINKE. haben sich ohne Abstriche für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan engagiert. Dabei bleibt es. Die anderen Fraktionen des Bundestages haben mehrheitlich immer wieder die Mandate der Bundeswehr in Afghanistan verlängert. Zu ihnen stehen wir im Widerspruch. Eine inhaltliche Differenz gibt es in der Fraktion DIE LINKE., wie mit den eingesetzten Soldaten umgegangen wird.</p>
<p class="p2">Den vorliegenden Anträgen können wir daher nicht unsere Zustimmung geben.</p>
<p class="p2">Den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr stehen die gleichen Rechte zu wie allen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes. Die Gewährleistung umfassender, kostenloser Telefon- und Internetverbindungen stellt aber eine Besserstellung dar, die nicht berechtigt ist.</p>
<p class="p2">Wir verkennen nicht, dass viele Menschen aus sozialer Not und Unwissenheit zur Bundeswehr gehen. Dennoch tun sie dies freiwillig. Zugleich gibt es in Deutschland zahlreiche Menschen, die unter erheblich stärkerem Armutsdruck stehen als Angehörige der Bundeswehr, und die sich dennoch nicht zum Kriegsdienst melden. Vom Grundsatz her würden wir die Gewährleistung kostenloser Telekommunikations-Dienstleistungen als Grundrecht durchaus begrüßen – aber wenn, dann muss man damit bei jenen anfangen, die bereits jetzt eine Existenz unterhalb der Armutsgrenze fristen müssen. Soldaten, die 110 Euro Auslandsverwendungszulage pro Tag erhalten, gehören nicht dazu.&nbsp;</p>
<p class="p2">Zudem hindert uns der offensichtliche Zusammenhang zwischen der geforderten Telekommunikationsbetreuung und der Kriegführungsfähigkeit der Bundeswehr an einer Zustimmung. Im Antrag 17/8895 formulieren Union/FDP/SPD/Grünen die Erwartung, die Verbesserung der „Betreuungskommunikation im Einsatz“ sei „entscheidend für die Motivation und Einsatzbereitschaft der Einsatzkontingente“. Diese Erwartung ist leider berechtigt. Was da gefordert wird, schafft Anreize zum Kriegsdienst, und nicht Anreize zum Verweigern. In Zukunft können die Werbestrategen der Bundeswehr dann gegenüber Jugendlichen noch mit dem „Argument“ punkten, der Arbeitgeber Bundeswehr biete eine telekommunikationstechnische Rundumversorgung.&nbsp;</p>
<p class="p2">Wir leugnen nicht unsere Verantwortung, die wir als Abgeordnete des Deutschen Bundestages gegenüber den Angehörigen der Bundeswehr, auch jenen im Kriegseinsatz, haben. Wir werden dieser Verantwortung gerecht, indem wir die Beendigung der Auslandseinsätze fordern. Wir lehnen es aber ab, sie für die „eigene“ Seite angenehmer zu machen und damit zu ihrer Verlängerung beizutragen. Denn die größte Belastung durch den Krieg müssen die Afghaninnen und Afghanen tragen. Auch ihnen ist am meisten gedient, wenn die Bundeswehr abzieht und die Kriegskosten dafür in den zivilen Aufbau fließen. Das Problem ist der Krieg, und nicht die instabilen Internetverbindungen in den deutschen Feldlagern.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-26549</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 22:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Kirche zwischen Gewerkschaft und Himmelreich</title>
                <link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2012/03/19/kirche-zwischen-gewerkschaft-und-himmelreich/</link>
                
                <description>Die »Mitteldeutschen Kirchenzeitungen« diskutieren den kirchlichen Sonderweg im Arbeitsrecht, der zuletzt immer öfter infrage gestellt wird. » Natürlich muss das Streikrecht auch den Beschäftigten von ­Kirchen und kirchlichen Trägern zustehen«, sagt Raju Sharma als eine von vier Wortmeldungen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Kirchenarbeitsrecht</category><category>Religionspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-25462</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Brückenbauer - National Prayer Breakfast 2012</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/brueckenbauer-national-prayer-breakfast-2012/</link>
                
                <description>Seit nun mehr 60 Jahren treffen sich Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion auf Einladung von Abgeordneten des US-Senats und des Repräsentantenhauses zum &quot;National Prayer Breakfast&quot; in Washington. Als religionspolitischer Sprecher meiner Fraktion habe ich nun schon zum zweiten Mal an diesem spannenden Zusammentreffen teilgenommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eat Pray Love – was in dem Bestseller von Liz Gilbert in zeitlich aufeinander folgenden&nbsp; Abschnitten ihres Lebens beschreibt, könnte auch eine minimalistische Zusammenfassung der Leitidee des „National Prayer Breakfast“ bilden, das seit 1953 immer am ersten Donnerstag im Februar in Washington stattfindet. Bereits einige Jahre zuvor hatten sich einige Kongressabgeordnete beider Parteien getroffen, um bei einem gemeinsamen Frühstück göttlichen Rat für die anstehende Entscheidung über einen amerikanischen Beitritt zum Zweiten Weltkrieg zu erbitten. Der informelle und parteiübergreifende Charakter war später auch ein wesentliches Merkmal des ersten "offiziellen" National Prayer Breakfast, an dem Mitglieder des Senats, des Repräsentantenhauses, Präsident Dwight D. Eisenhower und weitere hohe Würdenträger teilnahmen. </p>
<p class="bodytext"><br></p>
<p class="bodytext">Das National Prayer Breakfast ist kein Kirchentag, und die meisten der über 3.000 Führungspersönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft, die in diesem Jahr aus aller Welt nach Washington gereist sind, würden sich wohl auch nicht unbedingt als Christen bezeichnen - eher als Menschen, die sich gemeinsam mit Gleichgesinnten darum bemühen, Nächstenliebe und Barmherzigkeit praktisch zu leben. Dies ist dann auch das Hauptthema in der (sehr unterhaltsamen) Festrede von Eric Metaxas, Bestseller-Autor und "New York Times"-Kolumnist, der am Beispiel des deutschen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer deutlich macht, worin der Unterschied zwischen gelebtem Glauben und "dead religion" liegt. Auch sonst beziehen sich viele der Redner ausdrücklich nicht auf die Kirche sondern auf den Menschen Jesus, und die Offenheit, mit der hier nicht nur evangelische und katholische Christen, sondern auch Muslime, Juden, Buddhisten und Hindus&nbsp; am Mikrofon begrüßt werden, scheint gerade wegen ihrer selbstverständlich wirkenden Herzlichkeit außergewöhnlich. </p>
<p class="bodytext"><br></p>
<p class="bodytext">Gemessen am „Frühstückspodium“ – in diesem Jahr u.a. mit Präsident Barack Obama, Vizepräsident Joe Biden, der früheren Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi und Footballstar Robert Griffin III wieder prominent besetzt - sind die vielen kleinen Gesprächsrunden im Rahmenprogramm des National Prayer Breakfast weniger spektakulär, aber für viele der Teilnehmenden mindestens ebenso interessant. So wie das Treffen mit Mike Timmis, Rechtsanwalt&nbsp; aus Detroit, der als Vorsitzender der „Prison Fellowship“ humanitäre Hilfe für Gefangene in aller Welt organisiert. Oder mit dem Geschäftsmann aus Kalifornien, der über sein Projekt zur Unterstützung von Waisenkindern in Somalia berichtet. Oder mit Amanda, die sich gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Kräften und mit städtischer Unterstützung darum kümmert, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien im Südwesten Washingtons praktische Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und verlässlich konkrete Hilfe bekommen, wo sie gebraucht wird. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die deutsche Delegation wird auch in diesem Jahr wieder von Rudolf Decker geleitet. Der ehemalige Landtagsabgeordnete aus Böblingen hatte vor über 30 Jahren die parlamentarischen Gebetsfrühstückskreise in Deutschland mitbegründet. Auch sonst ist Decker in vielfacher Weise als Botschafter in Sachen Völkerverständigung unterwegs, und die Selbstverständlichkeit, mit der sich ihm und seinen Begleitern die Türen zu hochrangigen Gesprächspartnern im Capitol geöffnet werden, ist eines von vielen Zeichen der Wertschätzung, die seine Arbeit hier erfährt. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei den Gesprächen mit Peter Ammon, dem deutschen Botschafter in Washington, Daniel Coats, seinem langjährigen Pendant in Berlin, und Charles Grassley, republikanischer Senator aus Iowa, standen Themen wie die deutsch-amerikanischen Beziehungen, die Finanzkrise und ihre Folgen, die Rolle der Deutschen Bank beim Platzen der Immobilienblase in den USA sowie die anstehenden Präsidentschaftswahlen im Mittelpunkt. Die Erfahrungen mit der amerikanischen Variante des Fundraising bei Wahlkämpfen und die Art der Parteienfinanzierung insgesamt erscheinen gerade im Hinblick auf die in Deutschland laufenden Diskussionen über Lobbyismus, Parteiensponsoring&nbsp; u.ä. einer näheren Betrachtung wert. Die hohe Staatsverschuldung wird in den USA auch wegen der damit verbundenen Abhängigkeit von ausländischen Investoren (vor allem China) kritisch bewertet. Das Ziel der Haushaltskonsolidierung ist auch ein wesentlicher Grund für den eingeleiteten Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan. Zugleich wird erwartet, dass nunmehr die europäischen Verbündeten „verstärkt Verantwortung übernehmen“, also zusätzliches Militär entsenden. Die Frage, ob es nicht sinnvoller sei, in anderer Weise Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel durch eine vorbeugende Politik im Sinne einer gerechten Weltwirtschaftsordnung, einer Verstärkung der Entwicklungszusammenarbeit oder einem Verzicht von Waffenexporten, wurde zügig als "europäisches Denken" und somit abwegig verworfen; der Einsatz von Militär zur Durchsetzung eigener Interessen wird nach wie vor als eine selbstverständliche Option US-amerikanischer Außenpolitik angesehen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Übereinstimmung in allen Punkten gab es weder in diesen Gesprächen noch bei den Festreden zum National Prayer Breakfast. Widersprüche wurden benannt, aber auch ausgehalten. Niemand hat den Anspruch erhoben, er wüsste die richtige Antwort auf alle Fragen oder könne übers Wasser gehen. Doch Brücken bauen können wir alle.<br> <br> Raju Sharma</p>
<p class="bodytext">Mehr zum National Prayer Breakfast 2012 unter: </p>
<p class="bodytext"><br> <a href="http://www.idea.de/index.php?id=891&amp;tx_ttnews[tt_news]=102160&amp;cHash=be0131347b477c37b352c0d5e72c9f35" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">www.idea.de/index.php</a><br> <br> <a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/under-god/post/the-national-prayer-breakfast-live-coverage/2012/02/02/gIQAxVBCkQ_blog.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">www.washingtonpost.com/blogs/under-god/post/the-national-prayer-breakfast-live-coverage/2012/02/02/gIQAxVBCkQ_blog.html</a></p>]]></content:encoded>
                <category>nicht-startseite</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-22456</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 12:06:00 +0100</pubDate>
                <title>Streikrecht muss auch für Kirchen-Mitarbeiter gelten</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/streikrecht-muss-auch-fuer-kirchen-mitarbeiter-gelten/</link>
                
                <description>Zum Abschluss der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erklärt Raju Sharma, Religionspolitischer Sprecher der LINKEN: Ihre Forderung nach weltweiter Gerechtigkeit, nach Liebe und Wahrheit in der Welt hat die Synode der EKD bereits am Tag des Beschlusses ad absurdum geführt. Mit dem Verbot des Streikrechts für die mehr als 435.000 Beschäftigten der Diakonie verankert die Evangelische Kirche das Gegenteil von Gerechtigkeit im Kirchenrecht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zum Abschluss der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erklärt Raju Sharma, Bundesschatzmeister der LINKEN: </b>
</p>
<p>Ihre Forderung nach weltweiter Gerechtigkeit, nach Liebe und Wahrheit in der Welt hat die Synode der EKD bereits am Tag des Beschlusses ad absurdum geführt. Mit dem Verbot des Streikrechts für die mehr als 435.000 Beschäftigten der Diakonie verankert die Evangelische Kirche das Gegenteil von Gerechtigkeit im Kirchenrecht.
</p>
<p>Das Streikverbot nimmt den Diakonie-Mitarbeitern das wichtigste  Instrument im Arbeitskampf aus der Hand - und das in einer Branche, die  schon heute von Leiharbeit, Überstunden, Outsourcing und Niedriglöhnen  geprägt ist.<br><br>Die EKD sollte einlenken, das Streikverbot  zurücknehmen und sich als guter Arbeitgeber präsentieren. Dazu gehört  es, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstverständliche Rechte  zu gewähren und damit die meist aufopferungsvollen Leitungen der  Beschäftigten in Kliniken und sozialen Einrichtungen gebührenden Respekt  entgegenzubringen. Und zwar nicht erst im Himmelreich, sondern schon  auf Erden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Kirchenarbeitsrecht</category><category>Religionspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-25460</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein Staat und zwei halbe</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/ein-staat-und-zwei-halbe-1/</link>
                
                <description>DIE LINKE, der Antisemitismus, Israel und Palästina - Ein Reisebericht von Raju Sharma</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>DIE LINKE, der Antisemitismus, Israel und Palästina - Ein Reisebericht von Raju Sharma</b>
</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmssharma/Dokumente/Ein%20Staat%20und%20zwei%20halbe.pdf" class="external-link-new-window">Download als PDF-Datei</a>
</p>
<p>Das Jahr 2011 wird vermutlich nicht als das beste Jahr der LINKEN in die Geschichte eingehen. Unabhängig davon, ob man Mitgliederzahlen, Wahlergebnisse oder Zustimmungswerte bei Umfragen als maßgebliche Indikatoren für den Erfolg einer Partei ansieht, wird man feststellen müssen: Es gab schon sonnigere Tage im noch jungen Leben der LINKEN.
</p>
<p>Wer diese Entwicklung allein mit mangelnden inhaltlichen Angeboten begründet, verkennt, dass DIE LINKE auf allen Ebenen von den Kommunen bis nach Europa viel Beachtung und auch Zustimmung für ihre Konzepte erfahren hat. Die Bandbreite reicht von LINKEN »Bestsellern« wie Mindestlohn oder Millionärssteuer bis hin zu konkreten Projekten wie dem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor. 
</p>
<p>Bestimmend für das Erscheinungsbild der LINKEN im Jahr 2011 waren jedoch andere Themen: Kommunismus, Castro, Mauerbau - und das Verhältnis der Partei zum Staat Israel, zum Palästina-Konflikt und zum Antisemitismus innerhalb und außerhalb der LINKEN. Diese Diskussion hatte Partei und Bundestagsfraktion immer wieder beschäftigt, beispielsweise im Zusammenhang mit der ersten Gaza-Flottille im Juni 2010. Als im Frühsommer 2011 erneut öffentliche Vorwürfe wegen antisemitischer Tendenzen in der LINKEN laut wurden, bemühten sich Parteivorstand und Bundestagsfraktion mit mehreren Beschlüssen um eine Positionsbestimmung, die unter anderem in der Feststellung mündete, dass »Rechtsextremismus und Antisemitismus in unserer Partei heute und niemals einen Platz (haben)« (<a href="http://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/artikel/entschieden-gegen-antisemitismus/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Beschluss der Bundestagsfraktion vom 8. Juni 2011</a>). Zwar mag die Formulierung verunglückt sein. Der Anspruch jedoch ist so selbstverständlich, dass die Heftigkeit der innerparteilichen Diskussion verwundern muss. Eine Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus ist auch zwingende Voraussetzung für eine sachgerechte Behandlung der anstehenden Fragen im Palästina-Konflikt, zumal beide Themen in der Diskussion immer wieder miteinander verwoben wurden.
</p>
<p>Viele der in dieser Diskussion getroffenen Aussagen wirkten allerdings so platt und einseitig, dass sie einen erkennbar komplexen Sachverhalt offenkundig nicht annähernd zutreffend beschreiben können. Ich finde es in solchen Fällen wichtig, sich ein eigenes Bild von der Situation zu verschaffen, mit den Menschen vor Ort zu sprechen, um etwas über ihre Sicht der Dinge zu erfahren und dies sinnvoll einordnen zu können. Das geht nach meinen Erfahrungen eher in offenen Gesprächen in kleinen Gruppen mit ausreichend Zeit als beim Austausch vorformulierter Statements der Wortführer von zwanzigköpfigen Delegationen mit engem Terminplan. 
</p>
<p>Deshalb fuhren meine Kollegin Halina Wawzyniak und ich in der ersten Oktoberwoche privat und ohne offizielle Mission nach Israel und Palästina und führten dort mit freundlicher Unterstützung der örtlichen Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv und in Ramallah eine ganze Reihe sehr offener Gespräche mit politischen Akteuren aus Israel und Palästina, namentlich mit Vertretern linker palästinensischer Parteien, den »Physicians for Human Rights« und der Menschenrechtsorganisation »Machsom Watch«, Vertreterinnen und Vertretern der israelischen Protest- und der palästinensischen Jugendbewegung sowie der BDS-Kampagne, die sich unter anderem für einen weltweiten Boykott israelischer Produkte stark macht.
</p>
<p>Den Auftakt der Reise bildete jedoch ein Besuch der zentralen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bei Jerusalem. Die vor wenigen Jahren erneuerte Ausstellung ist aus verschiedenen Gründen unbedingt zu empfehlen: Neben vielen bewegenden Bildern und Berichten fiel mir besonders die europäische Dimension der Ausstellung auf. So wird deutlich aufgezeigt, dass die Pläne zur industriellen Vernichtung jüdischen Lebens zwar in Deutschland entwickelt wurden, bei ihrer Umsetzung jedoch willige Helfer, Zuschauer und Wegseher in ganz Europa beteiligt waren. Wer diese Ausstellung, die fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms der israelischen Armee ist, gesehen hat, muss die Außen- und Sicherheitspolitik des Landes nicht gutheißen, wird aber ein besonders ausgeprägtes Schutzbedürfnis vieler Israelis nachvollziehen können.
</p>
<p>Yad Vashem sei ein Pflichttermin für deutsche Besucher in Israel, meinte auch einer der Vertreter der verschiedenen linken palästinensischen Parteien, die wir am selben Tag in Ramallah trafen. Die Vereinigung der Linken dort sei gescheitert, man bemühe sich gleichwohl um eine intensivere Zusammenarbeit in zentralen Punkten. Unsere Gesprächspartner hinterfragten die Art der finanziellen Unterstützung, die Nichtregierungsorganisationen in Palästina unter anderen durch die Europäische Union erhalten, kritisch. Viele der Organisationen hätten keine ausreichenden demokratische Kontrollorgane; zudem dienten auch die Vorgaben der internationalen Geldgeber nicht unbedingt dem Ziel einer Stärkung der Selbständigkeit Palästinas.
</p>
<p>Ramallah ist nur wenige Kilometer von Jerusalem entfernt. Dennoch kann der Weg dorthin mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Schuld daran sind die Kontrollen an der Mauer, mit denen Israel das Westjordanland und den Gazastreifen abgeriegelt hat, was die Bewegungsfreiheit der Palästinenser massiv einschränkt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes erheblich beeinträchtigt. Gleiches gilt für die vielen Checkpoints, mit denen Israel bis weit in die palästinensischen Gebiete hinein für jedermann sichtbar macht, wer hier letztlich das Sagen hat. Aufschlussreich ist auch eine von »Peace Now« herausgegebene Landkarte. Sie zeigt deutlich, dass sich rund zwei Drittel der als A-, B- oder C-Zonen ausgewiesenen palästinensisch deklarierten Autonomiegebiete in der einen oder anderen Weise doch unter israelischer Hoheit befinden.
</p>
<p>Mit dieser Karte arbeitet auch »Machsom Watch«, eine Organisation israelischer Frauen, die die Situation an der israelisch-palästinensischen Grenze und an den Checkpoints beobachtet und Rechtsverstöße dokumentiert. Allein diese Dokumentation habe in den vergangenen Jahren in vielen Fällen dazu beigetragen, dass Missstände im Vorfeld verhindert oder aber im Nachhinein aufgedeckt und behoben worden seien. 
</p>
<p>Wie sich die israelische Politik auf die medizinische Versorgung in Palästina auswirkt, wurde in einem Gespräch mit den »Physicians for Human Rights« in Tel Aviv deutlich. Seit nunmehr gut 20 Jahren kümmert sich diese Organisation um Patienten in den Autonomiegebieten. Insbesondere im Gazastreifen sei die medizinische Versorgung absolut mangelhaft. Ungeachtet dessen verweigere Israel vielen Menschen jedoch die Ausreise für eine Behandlung in Israel beziehungsweise in den arabischen Nachbarstaaten und sogar die Durchreise vom Gazastreifen in das - mit Ärzten und Kliniken besser ausgestattete - Westjordanland. Zwar gebe es in Bethlehem immerhin eine Universitätsklinik; für eine umfassende medizinische Ausbildung seien aber Auslandspraktika unabdingbar. Diese jedoch blieben den palästinensischen Studenten - zum Teil trotz Stipendien - durch die restriktive Ausreisepolitik Israels häufig verwehrt. Eine Zusammenarbeit der&nbsp; »Physicians for Human Rights« mit vergleichbaren deutschen Organisationen gibt es derzeit noch nicht, sie wäre aber ebenso wünschenswert wie Ausbildungsangebote deutscher Universitäten für palästinensische Medizinstudentinnen und -studenten.
</p>
<p>Studierende bildeten auch den Kern der israelischen Protestbewegung, die den Regierenden in Tel Aviv einen heißen Sommer mit Massendemonstrationen, Zeltlagern und anderen Aktivitäten bereitet hatte. So vielfältig die politischen Forderungen der Bewegung, so unterschiedlich waren auch die Zugänge und Perspektiven der einzelnen Aktivisten, mit denen wir uns in Tel Aviv trafen. Während ein deutschsprachiger Student die weitere Entwicklung der Bewegung als offen bezeichnete, zeigte sich eine junge Gewerkschafterin fest davon überzeugt, dass die sozialen Proteste auch den Organisationsgrad der jeweiligen Bündnispartner erhöhen würden.
</p>
<p>Die palästinensische Jugend- und Studierendenbewegung hat sich nicht oder zumindest noch nicht in größerem Umfang mit der israelischen Protestbewegung solidarisiert. Grund dafür, so erfuhren wir am nächsten Tag in Ramallah, sei der Protest gewesen, der sich nicht gegen die israelische Siedlungspolitik gerichtet habe. Aufgrund unseres Gesprächs vom Vortag wussten wir, dass dies nachweislich falsch war, aber selbst ohne dieses Vorurteil wäre es für einen Großteil unserer palästinensischen Gesprächspartner faktisch nicht möglich gewesen, nach Tel Aviv oder Jaffa zu reisen.
</p>
<p>Der Umstand, dass wir als Privatpersonen und ohne offiziellen Auftrag unterwegs waren, erlaubte es uns, auch bei unserem letzten Begegnung sehr offen und ohne diplomatische Vorgaben zu reden. Wir trafen Vertreter der BDS-Kampagne, die nicht nur die israelische Siedlungspolitik als völkerrechtswidrig kritisiert, sondern auch den Umgang mit den Palästinensern als Ausdruck von Apartheid ansieht und die Weltgemeinschaft auffordert, Israel wie seinerzeit Südafrika zu boykottieren, also keine israelischen Produkte zu kaufen, und auch auf gemeinsame Veranstaltungen mit israelischen Künstlern, Wissenschaftlern und Sportlern zu verzichten. Die Assoziationen, die ein Aufruf zum Boykott israelischer Produkte insbesondere in Deutschland auslösen mussten, waren zumindest einigen unserer Gesprächspartner bekannt. Unter anderem deshalb sei man dazu übergegangen, den Fokus darauf zu legen, dass es um den Boykott von Waren gehe, die unter Bedingungen hergestellt werden, bei denen die Menschenrechte verletzt würden. Auch in diesem Gespräch wurde die Form der deutschen Entwicklungszusammenarbeit kritisiert, von der nach heutigen Bedingungen deutsche Firmen weit mehr profitierten als die Menschen in Palästina. Die Erfolgsaussichten des kurz zuvor von Präsident Abbas eingereichten Antrags für die Aufnahme Palästinas als 194. Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen wurden als eher gering eingeschätzt. Man müsse nüchtern konstatieren, dass es in Wirklichkeit »keinen internationalen Konsens« für die mit der Anerkennung Palästinas verbundene Zwei-Staaten-Lösung gebe. Auf die Frage, wie denn stattdessen eine dauerhafte Lösung des Konflikts aussehen könnte, und ob sie denn - unabhängig von der rechtlichen Bewertung oder Realisierbarkeit - vor dem Hintergrund der Shoah zumindest den Wunsch vieler Israelis nach einem eigenen jüdischen Staat nachvollziehen könnten, hatten unsere Gesprächspartner keine einheitliche Antwort. Aber wer hat die schon?
</p>
<p>Nein - einheitliche, einfache oder schnelle Antworten auf die drängenden Fragen im Palästina-Konflikt haben wir in dieser Woche nicht bekommen. Das allerdings hatten wir auch nicht erwartet. Die historische Erfahrung der Shoah mag eine Begründung für den Wunsch nach einem jüdischen Staat sein, kann aber die Verletzung von Menschenrechten palästinensischer Flüchtlinge an den israelischen Grenzen nicht rechtfertigen. Die israelische Siedlungspolitik mag das Gefühl von Ohnmacht und die Wut vieler Palästinenser erklären, sie legitimiert aber nicht den Beschuss israelischer Städte mit Raketen aus dem Gazastreifen. Die völkerrechtliche Anerkennung Palästinas als UN-Mitglied kann ein weiterer Schritt zur Konfliktlösung sein; ohne eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit und eine Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Israel, dem Gazastreifen und dem Westjordanland sowie den Nachbarstaaten wird weder der palästinensische Staat lebensfähig sein noch ist ein dauerhafter Frieden in der Region zu erwarten.
</p>
<p>Am Tag unserer Ankunft in Israel wurde eine Moschee im Westjordanland von israelischen Siedlern in Brand gesteckt. In dieser Woche meldeten die Nachrichtenagenturen, dass Israel die Hamas sich auf die Freilassung von Gefangenen geeinigt haben: Hamas entlässt den im Jahr 2006 gefangengenommenen israelisschen Soldaten Gilad Shalit, während Israel im Gegenzug 1000 palästinensische Gefangene freilässt. 
</p>
<p>Auch der Umgang mit derart widersprüchlichen Signalen wird über die zukünftige Entwicklung in Israel und Palästina entscheiden. Auf dem Rückweg von Tel Aviv nach Berlin lief im Flugzeug eine amerikanische Komödie. Der Film war eine Schmonzette, aber er begann mit einem schönen Zitat von Mahatma Gandhi: »Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt«. Es liegt an uns.
</p>
<p>14. Oktober 2011
</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-21520</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Sep 2011 16:56:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Papst im Bundestag</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/der-papst-im-bundestag/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Rede des Papstes Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag hatte die Linksfraktion besondere Gäste eingeladen: Georg Güttner-Mayer (ver.di, Bereich Einrichtungen der Kirchen, Diakonie und Caritas), Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland), Prof. Dr. Walter Homolka (Rektor des Abraham Geiger Kollegs), Elfriede Begrich (ehemalige Pröpstin aus Thüringen), Ilsegret Fink (Pastorin), Else und Hermann Höllenreiner (Auschwitz-Überlebender und Angehöriger der Sinti), Georg Grädler (Sprecher der Mitarbeiterseite der Zentral-KODA), Bodo Ramelow (MdL Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag).<br><br>Dazu erklärt Raju Sharma, religionspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE: "Wir wollten durch die Auswahl unserer Gäste auf die Vielfalt religiösen Lebens in Deutschland aufmerksam machen - auch außerhalb der verfassten Christenheit gibt es für DIE LINKE wichtige Ansprechpartner, wenn es um den Glauben und seine Bedeutung im realen Leben der Menschen geht." <br><br>Die Rede des Papstes selbst war nach Ansicht Sharmas in mancher Hinsicht überraschend, in anderer Hinsicht zumindest konsequent. „Dass Benedikt XVI. in seiner Ansprache vor dem Deutschen Bundestag zu vielen drängenden Fragen mit Bezug zur katholischen Kirche geschwiegen hat, hat viele überrascht. Im Hinblick darauf, dass das Auditorium eine gesetzgebende Versammlung ist, war das Halten eines rechtsphilosophischen Vortrags in gewisser Weise aber auch konsequent. Bemerkenswert fand ich auch die einleitende Klarstellung von Benedikt XVI., dass er nicht als Staatsoberhaupt des Vatikan eingeladen worden sei, sondern selbstverständlich als religiöser Führer der katholischen Kirche. Damit muss sich der Deutsche Bundestag nun auch in vergleichbaren Fällen fragen, ob er im Interesse der Gleichbehandlung nicht auch anderen Religionsoberhäuptern die Möglichkeit geben will, vor dem Parlament zu sprechen."<br><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category><category>Religionspolitik</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 11 May 2011 10:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Die schnellste der Parteien</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/die-schnellste-der-parteien/</link>
                
                <description>Nur noch Staub gesehen haben die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundestagslaufs 2011, als DIE LINKE richtig aufdrehte: In der Teamwertung belegte die Linksfraktion den zweiten Platz - und musste sich nur dem Team des Polizeisportvereins geschlagen geben. Der schnellste Abgeordnete war Raju Sharma mit einer Zeit von 0:15:27 für die 3,6 Kilometer-Strecke. (ms)</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch Staub gesehen haben die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundestagslaufs 2011, als DIE LINKE richtig aufdrehte: In der Teamwertung belegte die Linksfraktion den zweiten Platz - und musste sich nur dem Team des Polizeisportvereins geschlagen geben. Der schnellste Abgeordnete war Raju Sharma mit einer Zeit von 0:15:27 für die 3,6 Kilometer-Strecke. (ms)<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Raju Sharma</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-15229</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Feb 2011 11:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Grußwort zum Neujahrsempfang der Alevitischen Gemeinde Deutschland</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/grusswort-zum-neujahrsempfang-der-alevitischen-gemeinde-deutschland/</link>
                <author>Raju Sharma</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Liebe Gastgeber, liebe Gäste, liebe Gläubige!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Im Sommer letzten Jahres hatte ich das Vergnügen, den zweiten Vorsitzenden der Alevitischen Gemeinde in Kiel, Herrn Atif Cucunel, kennen zu lernen. Er besuchte mich in meiner Bürgersprechstunde, um von mir als religionspolitischem Sprecher meiner Fraktion die Positionen der LINKEN in Religionsfragen zu erfahren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Natürlich habe ich bei der Darstellung unserer Positionen deutlich gemacht, dass wir als LINKE nicht kirchen- oder gar religionsfeindlich sind,&nbsp; </span>und dass wir uns einsetzen für die Gewährleistung der Glaubensfreiheit unter Beachtung der Neutralität des Staates, wie dies – um mal ein positives Beispiel zu nennen –hier in Berlin mit dem Ethik- bzw. Religionsunterricht – zwar nach erheblichen Vorbehalten – aber im Ergebnis bis jetzt doch sehr erfolgreich verwirklicht worden ist. Ein weiteres Beispiel für die positive Arbeit des Berliner Senats ist das Partizipations- und Integrationsgesetz. Ich wünsche diesem Gesetz, dass es ähnlich erfolgreich wird und auch bundesweit Schule machen wird.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Ich konnte erfahren, dass auch die Alevitische Gemeinde mit Sorge betrachtet, dass die Spaltung unserer Gesellschaft immer in Arm und Reich immer stärker wird. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und ich konnte noch mehr Übereinstimmungen in wichtigen Fragen feststellen: Zum Beispiel, dass das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau zu den wichtigen Elementen auch der alevitischen Glaubenslehre gehört. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Auch dieses Beispiel zeigt, dass es nicht <i>den</i> einen Islam gibt. Genau wie bei Christen, Juden oder anderen Glaubensrichtungen gibt es sowohl konservative als auch liberale Auslegungen und Lebensweisen der Gläubigen. Das zeigt die Alevitische Gemeinde im besonderen Maße.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Und weil das so ist, sollten wir alle unseren Beitrag dazu leisten, vorhandene Vorurteile und Ängste gegenüber dem Islam abzubauen, statt sie zu schüren. Umso wichtiger ist es daher, einander kennen zu lernen. Deshalb freue ich mich besonders, heute hier zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">Wären Treffen wie dieses häufiger, würde der Fokus - wie viel zu oft der Fall - nicht auf den Unterschieden der verschiedenen Bekenntnisse liegen, sondern viel mehr auf deren Gemeinsamkeiten - den Grundsätzen nämlich, die jeder Religion zugrunde liegen: die Liebe zum Menschen, der Glaube an das Gute in ihm, der Wunsch nach Gemeinschaft und Solidarität.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;">In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen und erkenntnisreichen Abend. Vielen Dank.</span></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-14431</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Nov 2010 16:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Grußwort zur Veranstaltung &quot;Befreiungstheologie im europäischen Kontext&quot; in Dresden am 17. November</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/grusswort-zur-veranstaltung-befreiungstheologie-im-europaeischen-kontext-in-dresden-am-17-november/</link>
                <author>Raju Sharma</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Christinnen und Christen, liebe Gäste, liebe Redner!
</p>
<p>Für ein Radio-Interview wurde ich vor einiger Zeit gefragt, wo ich die größten Überschneidungen und Differenzen zwischen linken und amtskirchlichen Positionen sehe.
</p>
<p>An Gemeinsamkeiten fällt mir vieles ein: das Streben nach Frieden und Solidarität, die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit, die Ablehnung von reinem Profit- und Effizienzdenken. Aber leider entsteht zuweilen der Eindruck, dass diese wunderbaren Ziele vom Gerangel um Macht und Privilegien an den Spitzen der Kirchen in den Hintergrund gedrängt werden.
</p>
<p>Bei der Befreiungstheologie, die das Thema dieser Veranstaltung ist, besteht diese Gefahr nicht. Die Christinnen und Christen organisieren sich selbst, sie lassen sich die Art ihres Glaubens nicht von Autoritäten vorschreiben und interpretieren die Bibel in einem Sinne, der nicht nur auf Erlösung im Jenseits, sondern genau so auf Veränderung der Verhältnisse im Diesseits baut.
</p>
<p>Leider kann ich heute nicht persönlich hier sein und mit Euch diskutieren, ob wir eine Befreiungstheologie in Europa brauchen. So sage ich auf diesem Wege: Menschen, die sich solidarisch gegen Unterdrückung und Ausbeutung wehren, kann es gar nicht genug geben – ob gläubig oder nicht. 
</p>
<p>Herzliche Grüße </p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-13327</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Grußwort zum 100. Jahrestag des 5. Weltkongresses für freies Christentum und religiösen Fortschritt</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/grusswort-zum-100-jahrestag-des-5-weltkongresses-fuer-freies-christentum-und-religioesen-fortschritt/</link>
                <author>Raju Sharma</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Liebe Gastgeber, liebe Gäste, liebe Gläubige, liebe Festredner!</p>
<p class="MsoNormal">So schön diese heutige Zusammenkunft von Muslimen, Juden und Christen auch ist, sie hat einen gewaltigen Fehler: Sie findet in unserer Gesellschaft zu selten statt. </p>
<p class="MsoNormal">Wären Treffen wie dieses häufiger, würde der Fokus - wie viel zu oft der Fall - nicht auf den Unterschieden der verschiedenen Bekenntnisse liegen, sondern viel mehr auf deren Gemeinsamkeiten - den Grundsätzen nämlich, die jeder Religion zugrunde liegen: die Liebe zum Menschen, der Glaube an das Gute in ihm, der Wunsch nach Gemeinschaft und Solidarität. </p>
<p class="MsoNormal">Gerade auch in Hinblick auf die Debatten der letzten Zeit ist es deshalb umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die den Toleranzgedanken leben – so wie Sie heute und wie vor hundert Jahren die Teilnehmer des „Fünften Weltkongresses für freies Christentum und religiösen Fortschritt“. </p>
<p class="MsoNormal">Leider war es mir nicht möglich, heute persönlich bei der Ehrenfeier dabei zu sein – so wünsche ich Ihnen allen auf diesem Wege ein schönes und erkenntnisreiches Fest!</p>
<p class="MsoNormal">Herzliche Grüße </p>
<p class="MsoNormal">Raju Sharma</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-12949</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Portugal erwartet einen heißen Herbst</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/portugal-erwartet-einen-heissen-herbst-1/</link>
                <author>Dominic Heilig (Neues Deutschland)</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Kommunistische Partei mobilisiert gegen NATO-Gipfel und Sozialabbau /   Pressefest der »Avante!«  </h2>
<p>Zur 34. Auflage des Pressefestes »Festa do Avante« der  Kommunistischen Partei Portugals (PCP) strömten am Wochenende wieder  Zehntausende nach Seixal am Tejo, nahe der Hauptstadt Lissabon.  Mitglieder und Sympathisanten der Partei gaben damit den Startschuss für  einen »heißen Herbst« mit einer ganzen Reihe von Kampagnen. Die politische  Sommerpause hat auch in Portugal ihr Ende gefunden, die Parteien rüsten  sich für die bevorstehenden Auseinandersetzungen. 
</p>
<p>Im Januar des  kommenden Jahres stehen Präsidentschaftswahlen an und die  Auseinandersetzungen über den politischen, sozialen und ökonomischen  Kurs des Landes nehmen zu. Noch hat sich der amtierende Präsident, der  konservative Cavaco Silva, nicht erklärt, dennoch wird davon  ausgegangen, dass auch er erneut für das Präsidentenamt kandidieren  wird. Der Sozialist und Dichter Manuel Alegre hat seine Kandidatur  bereits angekündigt und wird nach 2006 ein zweites Mal in den Wahlkampf  eingreifen. Vor vier Jahren trat er erstmals und gegen seine eigene  Partei als unabhängiger Kandidat an und erzielte mit rund 20 Prozent den  zweithöchsten Stimmenanteil. Unterstützt wird er auch in diesem Jahr  nicht nur von der Linken innerhalb der regierenden Sozialistischen  Partei, sondern ebenso vom Linksblock Bloco de Esquerda. Die zweite Partei links  der Sozialisten, die Kommunistische Partei, hatte mit Francisco Lopes  vor kurzem ebenfalls einen eigenen Kandidaten nominiert. In seiner von  zehntausenden Besuchern verfolgten Abschlussrede auf der »Festa do  Avante« bezeichnete der Vorsitzende der PCP, Jerónimo de Sousa, am  vergangenen Sonntag Lopes als einen Kandidaten der »gesamten Linken«,  der wie kein anderer »für die Interessen der Arbeiter und Menschen in  Portugal« steht. 
</p>
<p>Laute Kritik wurde am Wochenende an der regierenden  Sozialistischen Partei unter Premier José Sócrates und an der  konservativen Opposition geübt. Beide Lager stünden für die Krise des  Sozialstaates, für Privatisierungen und die Interessen der  Privilegierten. Portugal leidet wie Griechenland und Spanien stark unter  den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. In den Augen der PCP  befinden sich aber nicht nur Konservative und Sozialisten in  Schwierigkeiten, die gesamte »kapitalistische und neoliberale Ideologie  steckt in einer existenziellen Krise«, so de Sousa. Halina Wawzyniak,  stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN und Gast auf der »Festa do  Avante«, zeigte sich nach einem Gespräch mit dem PCP-Vorsitzenden  zuversichtlich, dass der europäische Aktionstag am 29. September  europaweit ein deutliches Signal der politischen Linken aussenden wird.  »Es ist offensichtlich, dass die Ursachen der Krisen, die wir beobachten  können, in allen Ländern Europas die gleichen sind. Überall, wo  Konservative regieren, werden die immer gleichen und falschen Schlüsse  gezogen. 
</p>
<p>Der Widerstand der politischen Linken dagegen muss deshalb ein  europaweiter sein«, so Wawzyniak. Begleitet wurde die  Vizevorsitzende von ihrem Vorstandskollegen, dem Abgeordneten Raju  Sharma, der sich vor allem über den anstehenden NATO-Gipfel im November  in Portugal informierte. »Es ist hier in Portugal ein breites Bündnis  entstanden, welches gegen den Gipfel mobilisiert. Auch die LINKE sollte  sich daran beteiligen, schließlich ist die NATO in ganz Europa und  weltweit eine Belastung für Frieden«, erklärte Sharma gegenüber ND. 
</p>
<p>Besonders beeindruckt  hat die deutsche Delegation der große Zuspruch unter der Bevölkerung für  die Kommunistische Partei Portugals. Auch in diesem Jahr hatte es die  PCP mit ihren Konzerten, den zahlreichen Debatten und Infoständen  geschafft, viele junge Menschen auf das Festivalgelände zu locken. Wie  in jedem Jahr ist dies vor allem den freiwilligen Helfer zu danken, die  Wochen zuvor mit der Organisation des Festes begonnen hatten.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sun, 09 May 2010 13:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Gott und die Welt</title>
                <link>https://www.raju-sharma.de/archiv-bis-2014/unterwegs/detail/news/gott-und-die-welt/</link>
                <author>Raju Sharma</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3 class="defaultFrame">DIE LINKE auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag</h3>
<p class="csc-textpic-imagewrap">DIE LINKE wird auf dem 2.  Ökumenischen Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai 2010 mit einem  Stand der AG Christinnen und Christen und einer inhaltlichen  Veranstaltung präsent sein. DIE LINKE ist keine religiöse, aber auch  keine anti-religiöse Partei. DIE LINKE ist eine Partei, in der alle  Menschen Platz haben, die für soziale Gerechtigkeit und gegen Krieg  streiten wollen – unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion. In der  LINKEN organisieren sich Atheistinnen und Atheisten und Anhängerinnen  und Anhänger unterschiedlicher Religionen gemeinsam.</p>
<p class="defaultFrame">&nbsp;</p>
<h5 class="divider">Stand der AG Christinnen und Christen in der Partei DIE  LINKE</h5>
<p class="bodytext">Agora, Messehalle B5, Stand E33 -  Dort können Besucherinnenn und Besucher des Ökumenischen Kirchentages  mit Mitgliedern der LINKEN über »Gott und die Welt« reden, Positionen  austauschen und sich informieren. Am 13. und 14. Mai sind folgende  Mitglieder des Bundestages am Stand: Petra Pau, Raju Sharma, Christine  Buchholz, Eva Bulling-Schröter, Harald Weinberg und Nicole Gohlke.</p>
<p class="defaultFrame">&nbsp;</p>
<h5 class="divider">Podiumsdiskussion</h5>
<p class="bodytext">»Feindbild  Islam – der neue Rassismus? - Eine Bestandsaufnahme« am 13. Mai 2010,  ab 14.30 Uhr, EineWeltHaus München e.V., Schwanthalerstraße 80, mit  Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Stephan  Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Rafael Nikodemus,  Kirchenrat Duisburg, Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden  Parteivorstand DIE LINKE. Moderiert von Raju Sharma,  religionspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.</p>]]></content:encoded>
                
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