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Foto: Milena Schlösser

Hand, Hirn und Herz der Partei vor Ort

Anlässlich der kommunalpolitischen Konferenz der LINKEN hatte Raju Sharma die Gelegenheit ein Grußwort zu überbringen – nicht nur als schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter, sondern auch als Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstands.

Anlässlich der kommunalpolitischen Konferenz der LINKEN hatte Raju Sharma die Gelegenheit ein Grußwort zu überbringen – nicht nur als schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter, sondern auch als Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstands.

Unter dem Motto „Politik mit Links – Der Weg in die l(i)ebenswerte Kommune“ versammelten sich ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet im schleswig-holsteinischen Neumünster. Die BAG Kommunalpolitik hat für ihre Konferenz ganz bewusst eine offene Form der Programmgestaltung gewählt: Es gab kein starres Vortragsprogramm, das abgearbeitet werden musste. Stattdessen entschieden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, über die Themen und die Zusammensetzung der vielen Gesprächskreise. 

LINKE Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landräte und Kommunalverordnete erörterten die sich meist ähnelnden Probleme ihrer Kommunen, tauschten Erfahrungen und mögliche Lösungen aus. Dabei konnten auch vermeintliche Gegensätze positive Impulse geben. Etwa wenn Problemlagen aus ländlich geprägten Gemeinden auf Konzepte urbanisierter Metropolen stießen. Oder wenn die erst seit wenigen Jahren aktiven Kommunalpolitiker Westdeutschlands auf gestandene Bürgermeister des Ostens trafen.  

Besonders deutlich wurde das beispielsweise beim Thema „Feminismus und Frauenförderung“ Während von westdeutscher Seite mehrheitlich Handlungsbedarf dabei gesehen wurde, Frauen auch über institutionelle Faktoren – wie beispielsweise die Quotierung zu fördern – fand das Instrument im Osten weniger Zuspruch. Das spiegelt durchaus die unterschiedliche Selbstwahrnehmung der Teilhabemöglichkeiten wieder. Die ostdeutschen Fraktionen haben grundsätzlich einen höheren Frauenanteil - das gilt übrigens auch für die Parteibasis dort insgesamt. Im Westen verhält sich das ganz anders, weswegen die Frauenquote hier auch in Zukunft ein wichtiges Instrment ist, um Frauen in politische Funktionen zu bringen. 

Kommunalpolitik ist das Herzstück der LINKEN. Umso sinnvoller ist die Verabredung, die kommunalpolitische Konferenz in dieser offenen Form auch künftig stattfinden zu lassen. Diese Art des Erfahrungsaustauschs und der Debatte weckt merklich die Lust an der Kommunalpolitik. Schließlich führen die Kontakte, die hier geknüpft werden, zu einer gewinnbringenden Vernetzung LINKER Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen. Das ist wichtig, denn sie sind letztlich Hände, Hirn und Herz der Partei vor Ort. Sie geben den Ausschlag dafür, ob DIE LINKE bei und mit den Menschen etwas verändern kann. 

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