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Magdeburg: Den Nazis in den Weg gestellt

Weitab von der ursprünglich geplanten Route wurde die Nazidemonstration in den Süden Magdeburgs umgeleitet. Deutlich mehr Menschen als in den Vorjahren waren und sind zurzeit noch für gewaltfreie Gegenproteste in Magdeburg unterwegs. Sie haben damit eine Route der Nazis durch die Innenstadt unmöglich gemacht.

Weitab von der ursprünglich geplanten Route wurde die Nazidemonstration in den Süden Magdeburgs umgeleitet. Deutlich mehr Menschen als in den Vorjahren waren und sind zurzeit noch für gewaltfreie Gegenproteste in Magdeburg unterwegs. Sie haben damit eine Route der Nazis durch die Innenstadt unmöglich gemacht. 

Gemeinsam mit vielen anderen Aktiven hat DIE LINKE gezeigt, wir wollen uns nicht mit den Aufmärschen und Drohkulissen der Neonazis abfinden. Genossinnen und Genossen aus Berlin und Thüringen haben uns unterstützt. Es kommt darauf an, den Nazis solche Straßenaktionen als Event und als Selbstinszenierung zu vereiteln. 

Der Naziaufmarsch war so heute nur durch das taktische großräumige Auseinanderziehen der verschiedenen Aktionsorte und die Informationspolitik der Polizei möglich. Zahlreiche Gegendemonstrantinnen und -demonstranten, die sich zuerst im Stadtteil Crakau versammelten, durften nicht mehr in Richtung Salbke passieren. Stattdessen wurden durch Polizeikräfte wiederholt Zugriffe auf die Protestierenden versucht, auch auf der Meile der Demokratie sowie in der Innenstadt.


Gegenproteste an der Strecke wurden damit massiv behindert, Blockaden aufgelöst. Mehr als erklärungsbedürftig ist, dass die Polizei eine weitgreifendes Trennungskonzept durchsetzt, aber ausgerechnet eine Zwischenkundgebung der Neonazis vor einem alternativen Wohnprojekt genehmigt.

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